Herzlich willkommen in unserer Heilpraxis für Podologie
Als Podologe sind wir ein wichtiger und meist unterschätzter Ansprechpartner in der Fußgesundheit, welche sich speziell mit Erkrankungen am Fuß beschäftigen.
Unser Ziel ist die Wiederherstellung, Verbesserung und Erhaltung der Fußgesundheit.
Zu unseren Risikopatienten gehören Diabetiker, Bluter sowie rheumatische Erkrankungen an den Füßen.
Der Podologe gilt gleichzeitig als wichtiger Vermittler zwischen Arzt, Orthopäde und Patient.
Unterschied Podologie und Fußpflege
Podologie ist ein medizinisch-therapeutischer Heilberuf mit staatlich geregelter Ausbildung und unterliegt gesetzlichen Rahmenbedingungen und Pflichten/ Verantwortung, während Fußpflege primär kosmetische und pflegerische Maßnahmen am gesunden Fuß umfasst.
Aus rechtlicher und fachlicher Sicht ist dieser Vergleich zwischen Podologie und Fußpflege nicht zulässig!
Ausbildung und Berufsbezeichnung
Podologen durchlaufen eine staatlich anerkannte Ausbildung von mindestens zwei Jahren, die 2.000 Stunden theoretischen Unterricht und 1.000 Stunden praktische Ausbildung in medizinischen Einrichtungen umfasst, gefolgt von einem Staatsexamen. Die Berufsbezeichnung „Podologe/Podologin“ ist gesetzlich geschützt und darf nur nach erfolgreichem Abschluss geführt werden.
Im Gegensatz dazu ist die Fußpflege nicht gesetzlich geregelt. Fußpfleger können nach einer Schulung im kosmetischen Bereich arbeiten, eine einheitliche Ausbildung ist nicht erforderlich, und die Bezeichnung ist nicht geschützt.
Behandlungsspektrum
Podologen bieten medizinische, präventive und rehabilitative Behandlungen an. Dazu gehören die Behandlung von Nagel- und Hauterkrankungen, eingewachsenen Nägeln, Hühneraugen, diabetischen Füßen sowie die Erstellung individueller Therapiepläne und orthopädischer Hilfsmittel. Sie arbeiten eng mit Ärzten zusammen und können Behandlungen auf ärztliche Verordnung durchführen, die oft von Krankenkassen übernommen werden.
Fußpflege konzentriert sich auf kosmetische und pflegerische Maßnahmen am gesunden Fuß, wie Nagelpflege, Hornhautentfernung, Reinigung und optische Verschönerung. Medizinische Indikationen dürfen Fußpfleger nicht behandeln.
Zielgruppe und Komplexität
Podologen sind besonders wichtig für Risikopatienten wie Diabetiker, Rheumatiker oder Menschen mit Durchblutungsstörungen, da sie komplexe Fußprobleme analysieren und behandeln können.
Fußpflege richtet sich an Personen mit gesunden Füßen, die keine medizinische Behandlung benötigen.
Kosten und Abrechnung
Podologische Behandlungen sind in der Regel meist preisintensiver als kosmetische Fußpflege, da sie höhere fachliche, hygienische und therapeutische Standards erfüllen und an Vorgaben gebunden sind. Bei medizinischer Indikation (z. Bsp. diabetischer Fuß) kann direkt über die Krankenkasse abgerechnet werden.
Podologische Praxen gelten als Betreiber von Medizinprodukten.